Flexible Fonds
 
 

Globalisierung

Die Berufsanforderungen für Ingenieure/innen umfassen zunehmend ein Zurechtfinden in globalisierten Entwicklungs- und Produktionszusammenhägen und eine Sensibilität für interkulturelle Fragestellungen. Diesen Anforderungen begegnet ELLI 2 in den Handlungsfeldern „Internationalization at home“, „Transnationale Aktivitäten“ und „Produktiver Umgang mit Vielfalt“.

Internationalization at home

GoING Abroad

Anton Balazh / Fotolia.com

Im Rahmen dieses speziell auf ingenieurwissenschaftliche Studierende zugeschnittenen Programms finden regelmäßige Informationsveranstaltungen statt, die vielfältige Beratungsexpertise zu Auslandsaufenthalten mit studentischen Erfahrungsberichten kombinieren. Begleitet wird das Veranstaltungsformat von einem Newsletter und einer eigenen Homepage sowie weiteren Infomaterialien und einer umfangreichen Opens external link in new windowBroschüre

Buddy-Programme, Sprachtandems und interkulturelle Tutorien

Um internationalen Studierenden den Start an der RUB zu erleichtern und gleichzeitig das Studium deutscher Ingenieurstudierender um internationale Erfahrungen zu bereichern, wird durch Buddy-Programme, Sprachtandems und interkulturelle Tutorien die Vernetzung beider Gruppen gefördert.

Interkultureller Workshop

Die Opens external link in new windowWorkshops richten sich an internationale Studierende der RWTH Aachen University sowie deutsche Studierende, die sich auf einen Auslandsstudienaufenthalt vorbereiten, in internationalen Studierendengruppen aktiv sind oder ihre interkulturellen Kompetenzen verbessern möchten. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem International Office der RWTH Aachen University geplant und von einer erfahrenen Referentin durchgeführt. 

Ingenieurwissenschaftliche Fachsprachkurse

Internationalen Studierenden entsteht durch sprachliche Barrieren häufig ein Mehraufwand im Studium. Die ingenieurwissenschaftlichen Fachsprachkurse möchten dieser Hürde entgegenwirken und eine Brücke zwischen diversen sprachlichen Hintergründen und wissenschaftlicher Lehre schlagen. In Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern der Fakultäten, den Fachschaften und Sprachkursanbietern werden Sprachkurskonzepte sowie E-Learning Module zur virtuellen und nachhaltigen Ergänzung des Präsenzunterrichts, kontinuierlich weiterentwickelt und evaluiert

Transnationale Aktivitäten

Recruiting-Kampagne für ausländische Studierende aus Industrienationen

Ziel dieser standortübergreifenden Kampagne ist es, mittels Video-Testimonials die Motivationen und Bedürfnisse internationaler Studierender in Deutschland zu ergründen und gleichzeitig die Attraktivität des Studienstandorts Deutschland für Ingenieurstudierende aus strategisch wichtigen Partnerländern zu stärken.  

Transnationale Online-Lehrveranstaltungen

Philipp Schilli / Fotolia.com

In dieser Maßnahme werden die Ansätze transnationaler Bildung ausgebaut und mit der Arbeit zu Remote Laboratories verknüpft. Es werden Online-Lehrveranstaltungen entwickelt, an denen neben deutschen Studierenden auch internationale Studierende von Partnerhochschulen teilnehmen. Abgesehen von der Entwicklung interkultureller Kompetenzen wird auch die konkrete, gemeinsame und grenzübergreifende ingenieurwissenschaftliche Arbeit an technischen Problemstellungen als Zielstellung fokussiert.

Produktiver Umgang mit Vielfalt

Diversity-Workshop

Der Workshop "Mit Vielfalt umgehen - Diversity-Qualifikation für Führungskräfte von morgen" bereitet Studierende auf diese zukünftigen Anforderungen im Beruf vor. Er vermittelt spannendes Wissen und praktische Anwendung, stellt die Diversity-Strategien großer Unternehmen vor und zeigt, welche neuen Richtungen das Recruiting in Hinblick auf die zunehmende Vielfalt nimmt. 

Diversitykompetenz für Lehrende

In Lehre, Beratung und Informationsangeboten soll das Prinzip der Chancengleichheit umgesetzt und auf die Heterogenität der Zielgruppen eingegangen werden. Dazu erhalten Lehrende und Multiplikator_innen Fortbildungsangebote, um Wissen und praktische Kompetenzen zu Vielfalt und Gleichberechtigung, Kollaborativem Lernen und partizipativen Strukturen zu stärken. Der Workshop ‚start up teaching‘ richtet sich an Lehrende am Beginn ihrer Lehrtätigkeit und stellt einen praktischen Einblick in die Herausforderungen diversitysensibler Lehre bereit.