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Incoming/Outgoing

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Trotz der Zielsetzung, den Studierenden durch europaweit angeglichene Bachelor- und Masterprogramme einen Aufenthalt im Ausland zu vereinfachen, liegt die internationale Mobilität von Studierenden der Ingenieurwissenschaften in Deutschland noch immer unter dem Durchschnitt. Dies gilt sowohl für ausländische Studierende, die nach Deutschland kommen ("Incomings"), als auch für Studierende, die ihre Hochschule für einen Auslandsaufenthalt verlassen ("Outgoings").

Häufig genannte Probleme, die diesen Umstand verursachen, sind:
- starker Zeitmangel,
- intransparente Anerkennung von Studienleistungen oder
- hoher Organisationsaufwand.

Im Rahmen der Initiative Incoming/Outgoing im Projekt Exzellentes Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften (ELLI) werden diese Hürden genommen und der internationale Studierendenaustausch an den Universitäten Aachen, Bochum und Dortmund die folgenden Maßnahmen gefördert.

 

Maßnahmen

Durchführung der Studie zur Auslandsmobilität Studierender
Die Studie „Going Abroad - Auslandsmobilität an der RWTH Aachen University“ wurde in Zusammenarbeit zwischen dem IMA/ZLW & IfU und dem International Office der RWTH Aachen University durchgeführt. Ziel war, mobilitätsfördernde sowie -hemmende Faktoren zu erforschen. Die Befragung, die sich an alle Studierende der RWTH Aachen University richtete, wurde im November 2012 durchgeführt. Ergebnisse der Studie werden im Frühjahr 2013 veröffentlicht.

Informationsvermittlung
Am Standort Bochum werden in Kooperation mit dem International Office der Ruhr-Universität Bochum Informationsveranstaltungen für Studierende durchgeführt. Dadurch soll frühzeitig das Interesse an einem eigenen Auslandsaufenthalt geweckt werden. Eine gebündelte Unterstützung bei der Organisation des Auslandsaufenthaltes entlastet Studierende und Lehrende und schafft eine höhere Transparenz bei der Anerkennung von Studienleistungen. Zusätzlich sollen gezielt Studierende aus dem Ausland angeworben, Sprachbarrieren und kulturelle Hemmnisse abgebaut und der gegenseitige Austausch gefördert werden.

Entwicklung einer interaktiven Mobilitätslandkarte
Die derzeit am IMA/ZLW & IfU der RWTH Aachen University entwickelte Mobilitätslandkarte wird Studierenden dazu dienen, kurzerhand wichtige Informationen über Partneruniversitäten weltweit zu sammeln und sich über ihre Auslandserfahrungen mit Kommilitonen sowie Forschungs- und Leistungsschwerpunkte an der besuchten Universität auszutauschen.

 

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