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Ein Projekt für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre

Bis 2020 stellt die Bundesregierung Deuschland in Form des "Qualitätspakts Lehre" zwei Milliarden Euro zur Verfügung, um an deutschen Hochschulen die Verbesserung der Studienbedingungen zu fördern und die Qualität der Lehre zu erhöhen. Hochschulen haben sich in einem Einzel- oder Verbundantrag beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beworben und ihre Konzepte zur Verbesserung der Lehre Expertinnen und Experten eines Auswahlgremiums vorgelegt. In einem qualitätsgeleiteten Auswahlverfahren wurden die erfolgversprechendsten Konzepte identifiziert. Die hochrangige Expertenjury konnte unter anderem das NRW-Verbundprojekt "Exzellentes Lehren und Lernen in den Ingenieurswissenschaften" (ELLI) überzeugen. Die beteiligten Hochschulen RWTH Aachen University, Ruhr-Universität Bochum und Technische Universität Dortmund erhalten in den kommenden 5 Jahren 11,8 Millionen Euro. Das Verbundvorhaben fokussiert in den Handlungsfeldern "Virtuelle Lernwelten", "Mobilitätsförderung & Internationalisierung", "Professionelle Handlungskompetenz" sowie in der Verbesserung der Übergänge innerhalb des "Student Lifecycle" vor allem die Studieneingangsphase. Probleme wie die hohe Zahl der Studienabbrüche, Anonymität in Großveranstaltungen und der geringe Anteil weiblicher Studierender sollen durch innovative Lösungsansätze bewältigt werden.

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